Leistungsbezogene Vergütung ist Trumpf bei Seminaren
Umfrage der ofischer academy bestätigt Trend zu erfolgsabhängigen Vergütungsmodellen im Seminargeschäft
Trainer und Coaches müssen sich auf veränderte Kundenwünsche einrichten. Der Bonner Seminaranbieter für maßgeschneiderte Seminare mit Return on Education™ sieht Service und Qualität stärker im Vordergrund.
„Wie tickt der Seminarmarkt?“, fragte die ofischer academy im Februar 2006 auf ihrer Homepage. Den Seminaranbieter interessiert die Meinung seiner Kunden und Interessenten, um das eigene Portfolio optimal an den Vorstellungen der Marktteilnehmer auszurichten. „Wir wissen, was unsere Kunden bezüglich Vergütung, Themen und Durchführungsmodalitäten denken“, so der Leiter der ofischer academy, Oliver Fischer. „Um zukünftig noch stärker zu wachsen, müssen wir erfahren, was die Entscheider und Empfehler denken, mit denen wir bisher noch nicht in so engem Dialog stehen. Darum haben wir unsere Interessenten gefragt, was sie von Seminaren aus den Bereichen Soft Skills und Kommunikation erwarten“. Im Februar gaben 417 Personen ihr Voting ab. Dabei ging es selbstverständlich um den Preis für Seminare, aber auch um die Dauer von Seminaren und eine mögliche Einbeziehung des Wochenendes in Veranstaltungen.
Leistungsbezogene Vergütung stellt alle anderen Themen in den Schatten
Wurde Ihr letzter Fortbildungsantrag wegen gekürzter Etats nicht bewilligt? Es liegt in der Natur der Sache, knappe Ressourcen besonders gezielt einzusetzen. Dies gilt in Zeiten verringerter Fortbildungsbudgets nicht zuletzt für Seminare. Damit ist die Zeit derer gekommen, die schon immer Leistungs- und Qualitätskriterien in der Fortbildung gefordert haben. In der Umfrage der ofischer academy sprechen sich 86,8% für eine leistungsbezogene Vergütung bei Seminaren aus. Fischer sieht zwar in erster Linie die Trainer gefordert, aber auch bei vielen Personalentwicklern die Notwendigkeit ihre Prozesse zu überdenken. „Unsere früheren Studien ergaben deutliche Defizite in der Qualitätsmessung von Seminaren. Dies betrifft die grundlegenden Methodik der Befragung, aber auch die Frequenz der Messungen im Nachgang zu einem Seminar“, so der Weiterbildungsexperte. „Leistungsbezogene Vergütung kann aber nur dann funktionieren, wenn die Unternehmen valide Prozesse der Seminarbewertung besitzen."
Intensiv-Workshop – zwei Tage ja, aber bitte nicht am Samstag
Zwei Tage ist heute der Maßstab für ein Seminar. Dies sehen 78,2% der Befragten so. Ein dreitägiges Seminar hält im Augenblick kein Befragter für geeignet. „Einige unserer Kunden beziehen die Mitarbeiter in Form von Urlaubstagen oder Überstundenabbau in Fortbildungsaktivitäten ein. Dazu wählt man z. B. die Kombination Freitag+Samstag für Seminare“, so Fischer. „Das Unternehmen investiert in Form von Geld, der Mitarbeiter indem er Freizeit in seine Fortbildung einbringt.“ Dieses Modell stößt bei den Befragten nicht unbedingt auf Gegenliebe. Nur etwas mehr als die Hälfte befürwortet ein solches Modell. Fast ein Drittel lehnt dieses Vorgehen strikt ab.
Der Preis ist nicht die dominierende Stellschraube
Fast drei Viertel der Befragten gehen bei einem zweitägigen Seminar von einem Tagessatz von über 1.200 Euro aus. Ein Viertel wertet einen Tagessatz von über 1.400 Euro für Soft Skill-Themen und Kommunikationsthemen als marktkonform. Die Umfrage bestätigt die ofischer academy in ihrem Ansatz, den Preis nicht als die dominierende Stellschraube anzusehen, sondern weiter über die Qualität und die Maßkonfektionierung der Seminare zu wachsen. Fischer will den Weg zum 5-Sterne Seminaranbieter gehen.
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