Wir wollen besser werden - sagen Sie uns Ihre Meinung!

12. November 2008

Sie sind Kunde bei ofischer communication oder haben generell Ideen zur Verbesserung von PR-Leistungen? Wir wollen wissen, was Sie wirklich brauchen!

Natürlich hat uns auch schon immer interessiert, welche Services und Kommunikationsmaßnahmen unsere aktuellen und potenziellen Kunden tatsächlich benötigen. Schließlich gibt es keinen zwingenden Zusammenhang zwischen Leistungsvermögen in emotionaler Public Relations für erklärungsbedürftige Themen und einer Nachfrage am B2B-Markt bzw. im Industriegütermarketing. Um über das Niveau “Hast du schon gehört, Kunde XY findet dies oder jenes toll” hinauszugelangen, wollen wir zukünftig Bestandskunden und potenzielle Kunden an der Entwicklung und Optimierung von Kommunikationsmaßnahmen teilhaben lassen. Davon können alle Bereiche des Marketings berührt werden: Art der Maßnahme, Umfang, Preis, Service oder Frequenz. Wir sind gespannt auf Ihre Resonanz, gerne direkt in diesem Blog. Oder rufen Sie uns an, und sagen Sie uns Ihre Meinung. Sie können direkt mit mir als Inhalber von ofischer communication persönlich über Ihre Wünsche und Bedürfnisse in Marketing und PR sprechen. Einfach 0049-228-97 63 56-0 wählen und Oliver Fischer verlangen. Oder schreiben Sie mir: oliver.fischer@ofischer.com.

Multiplikatoren einbinden, Journalistenservices verbessern

03. November 2008

“Was will meine Zielgruppe wirklich?” Diese Frage bewegt Marketingakteure seit ewigen Zeiten.

In der PR kommen weitere Fragen hinzu:

  • “Was brauchen unsere Multiplikatoren?”
  • “Warum laufen bestimmte Themen in unseren Zielmedien immer wieder, andere dafür gar nicht?”
  • “Liefern wir die Informationen in den Pressemitteilungen auch technisch korrekt, kann der Journalist die Fotodaten optimal herunterladen, passen die Auflösungen?”

Schließlich agieren wir als PR-Agentur gleich in zwei Konkurrenzfeldern. Zum einen wollen wir natürlich attraktiver sein als andere Agenturen, zum anderen wollen wir für unsere Kunden die Journalisten überzeugen, ihnen einen hervorragenden Service bieten und für umfangreiche prominente Veröffentlichungen sorgen.

Was die Presse braucht

Wie wir herausfinden können, was die Redaktionen wirklich brauchen, wissen wir schon. Immer wenn im Team von ofischer communication eine neue Frage oder Kritik zur Journalistenbetreuung aufgeworfen wird, befragen wir die Key Accounts unter den von uns betreuten Redakteuren, Reportern und freien Journalisten. Wir finden das nachahmenswert, allerdings nur, wenn bereits ein etablierter Kontakt besteht und wenn dem Journalisten bereits glaubhaft vermittelt wurde, dass er einen Premiumservice erhält, der mit seiner Hilfe weiter optimiert werden soll. Dann kann man auf durchdachte Antworten seitens der (Fach)presse zählen.

Der kostenlose Pitch - ein alternatives Szenario kann dem Kunden helfen

15. Oktober 2008

Wie ich in diesem Blog beschrieb, kann ein Pitch manchmal einfach nicht zur Ausrichtung der Agentur passen. Doch was könnte der Grund sein, wenn die Agentur eigentlich beste Chancen hätte, die Wettbewerbsausschreibung zu gewinnen, aber trotzdem absagt?

Die Situation

Kürzlich wurden wir von einem unserer Kunden gefragt, ob wir nicht auch ein Angebot zur Positionierung einer Unit seines Unternehmens abgeben wollten. Konkret ging es um die strategische Markenplanung und die Entwicklung eines eigenständigen Corporate Designs (CD) mit Logo und Slogan, das Ganze natürlich orientiert an der bereits bestehenden CD-Linie des Hauses.

Als PR-Agentur nehmen Kunden und Interessenten oft an, wir könnten nur Pressearbeit. Entsprechend freuen wir uns um so mehr, wenn wir uns in unserem starken Bereich Unternehmenskommunikation tummeln dürfen. Entsprechend gaben wir rasch unser Angebot ab. Damit der Kunde ein sicheres Gefühl bekommt, gehen wir sehr offen mit Informationen über unsere Agentur um, vermitteln möglichst klar was wir für unsere Kunden tun können. Wenn wir mit Freelancern zusammenarbeiten, stellen wir deren Befähigung, beispielsweise via Präsentationen, unter Beweis. So auch diesmal.

Dass noch zwei weitere ausgewählte Agenturen zur Angebotsabgabe aufgefordert waren, wussten wir.

Alles vorab liefern

Was wir nicht geahnt hatten: Eine der beiden Wettbewerbsagenturen versprach bei ihrer Kennenlernpräsentation, gegen einen geringen Kostenbeitrag die gesamte Aufgabenstellung vorab zu bearbeiten. Was das bedeutet? Einer von drei angefragten Dienstleistern geht bewusst ein höheres Risiko ein, indem er nicht nur ein Angebot abgibt, sondern bereits die fertige Leistung präsentiert. Natürlich erhöhen sich dadurch auch seine Chancen. Denn vielleicht steigt der Wettbewerb vorher aus, weil er das Risikokapital für eine solche Vorabentwicklung nicht investieren möchte. Dem war dann auch so - ofischer communication hat die Teilnahme abgebrochen, ließ aber sein Angebot bestehen.

Potenzielle Negativauswahl für den Auftraggeber

Für den Auftraggeber des Pitches reduziert sich so die Auswahl der angebotenen Leistung, und größere Sicherheit bei der Bestimmung des richtigen Dienstleisters hat er auch nicht gewonnen. Wer weiß, eventuell hat er sogar die Agentur mit der besten Befähigung verloren, weil gerade sie auch via Angebot Aufträge generieren kann. Eine solche Negativauswahl kann nicht im Sinne des Auftraggebers sein.

Alternatives Szenario für mehr Sicherheit bei der Agenturauswahl

Der potenzielle Auftraggeber kann seine ursprüngliche Leistungsbeschreibung eindampfen und sich zur Orientierung von seinen ausgewählten Agenturen Teilelemente aus dem Leistungspaket anbieten lassen, z. B. die Gestaltung einer Katalogtitelseite mit einer Doppel-Innenseite und dazu ein Messeposter sowie die Ziele, Zielgruppen und Botschaften für die Kommunikationsstrategie. So würde die Leistung tatsächlich vergleichbar, und die Mehrkosten blieben für den Auftraggeber in einem überschaubaren Rahmen.

Über die Teilnahme an Pitches und die Zielgruppen von ofischer communication

15. Oktober 2008

Kürzlich wurde ofischer communication von einer nahe gelegenen Stadtverwaltung aufgefordert, an einem so genannten Pitch, also an einer Wettbewerbsausschreibung, teilzunehmen. Nach dem Studium der Ausschreibungsunterlagen haben wir abgelehnt. Natürlich nicht, ohne dem verantwortlichen PR-Manager der Stadt zu versichern, dass wir uns geehrt fühlten, in die engere Wahl dieser übrigens geschlossenen Ausschreibung gekommen zu sein.

Doch warum haben wir nicht einfach mitgemacht? Schließlich war es eine PR-Ausschreibung mit Elementen der Unternehmenskommunikation, strategischer Planung und explizit auch reiner Öffentlichkeitsarbeit. Da sollte man meinen, dass sei doch wie maßgeschneidert für eine PR-Agentur, die mit dem Slogan “Emotionale Public Relations für erklärungsbedürftige Themen” wirbt. Doch haben wir uns Ende 2006 entschlossen, von der Branchenvielfalt, die wir damals noch bedienten, Abstand zu nehmen und uns als Agentur auf den Maschinen- und Anlagenbau, den Werkzeugbau sowie die Metallindustrie zu fokussieren. Generell ist daraus nun eine Spezialisierung auf B2B-Kommunikation und Industriegütermarketing geworden. Die aktuellen Schwerpunktbranchen von ofischer communication sind Chemie und Metallverarbeitung.

Damit wären wir wieder bei der Ausschreibung der Stadtverwaltung bei Bonn. Gegenstand war nämlich die Vermarktung einer größeren Bebauungsfläche an Privatpersonen, die darauf ihre Wohnhäuser bauen sollen. Der Grund unserer Absage: Falsches Thema, falsche Zielgruppe. Die Reaktion des städtischen PR-Managers: “Wir hatten bemerkt, dass Sie sich auf Business to Business spezialisiert haben, aber dachten, dass erklärungsbedürftige Themen gut passe.” Insgesamt hat der Beamte unsere Absage jedoch positiv aufgenommen, weil ihm die klare Linie einleuchtete.

Krisen-PR in der Finanzkrise

08. Oktober 2008

Marketingentscheider sehen sich in diesen bewegten Börsentagen oftmals unerwarteten Fragen ausgesetzt. Arbeitnehmer wollen wissen, wie sicher ihre Arbeitsplätze sind. Investoren erwarten Antworten zu Finanzierung und Liquidität des Unternehmens, ggf. muss der Börsenkurs täglich oder sogar noch häufiger neu interpretiert werden.

Mehr zum Thema Krisen-PR auf der Homepage von ofischer communication®, der Agentur für Emotionale Public Relations für erklärungsbedürftige Themen™ aus Bonn: http://www.ofischer.com/agentur/dienstleistungen-produkte/krisen-pr.html

Die Dringlichkeit der Fragen und ihre enorme Relevanz für das externe wie interne Image des Unternehmens führen zwingend zu einem Vorgehen wie in der Krisen-PR vorgezeichnet. Wohl dem, der dann nicht auch noch tatsächlich Krisen in der PR kommentieren muss.

Im Idealfall sollte die Kommunikationsabteilung jetzt Servicestelle und Redaktion sein, um die Anfragen zu kanalisieren, Informationen im eigenen Unternehmen schnell zu recherchieren, um sie anschließend kurzfristig an die entsprechenden Zielgruppen weiterzugeben. Typisch Krisen-PR eben. Nur dass die Krise diesmal höchstwahrscheinlich weder hausgemacht ist, noch sich mit Bordmitteln abwenden ließe. Aber gerade in einer solchen Situation heißt es Rückgrat zeigen und professionell und souverän kommunizieren.

Dazu gehört vor allem viel Offenheit, die der Kommunikator von der ersten Führungsebene ständig neu einfordern muss. Denn vielfach werden die PR-Manager in der Krise mit dem sehr menschlichen Verhalten Feigheit und Verstecken konfrontiert. Das ist zwar in Grenzen nachvollziehbar, doch nicht tolerabel. Entsprechend müssen die PR-Verantwortlichen alles tun, damit die Zielgruppen in ihrem Informationsbedürfnis befriedigt werden. Nur so lässt sich der Imageschaden wenigstens begrenzen.

Krisen-PR in der Finanzkrise bedeutet auch Chancen, z. B. in der Mitarbeiterkommunikation. Hier können die Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation den Servicecharakter ihrer Abteilung unter Beweis stellen. Warum nicht einmal den Einlagensicherungsfonds erklären oder verraten, was es mit den 20.000 Euro auf sich hat, die auf der Bank abgesichert sind. Die drängenden Fragen sind:

  • Ist mein Geld sicher?
  • Bis zu welcher Höhe ist es abgesichert?
  • Wieviel gilt das Versprechen der Bundeskanzlerin, dass kein Sparer auch nur einen Euro verlieren wird?
  • Muss ich Gold kaufen?
  • Und: Werde ich bald arbeitslos sein?

Nur Mut! In dieser prekären Situation heißt es: Wer schnell reagiert und offen kommuniziert, zieht seine Zielgruppen auf seine Seite.

“Einfach mal ‘ne PR schalten” - seriöses Vorgehen in der Öffentlichkeitsarbeit

05. September 2008

Kunden fordern uns als PR-Agentur immer wieder auf, doch “eine PR” zu schalten. Dabei handelt es sich um ein weit verbreitetes Missverständnis.

PR bedeutet schließlich Public Relations, also Öffentlichkeitsarbeit und meint einen Informationsservice für Journalisten. Wir bieten also in unserem Kernsegment B2B-Kommunikation und Industriegütermarketing der Fachpresse Informationsmaterial an. Die Journalisten sind natürlich in keinster Weise verpflichtet, dieses anzunehmen oder es zu veröffentlichen. Sie können es verwenden, um daraus Beiträge für ihre Fachpublikationen in Print und Web zu texten und zu gestalten. Denn natürlich gehören dazu auch attraktive Fotos und Infografiken.

Allerdings entscheidet der Journalist bzw. Reporter oder Redakteur immer noch selbst, was er für veröffentlichungswürdig erachtet. Entsprechend reagiert er auf den Wunsch, doch “eine PR zu schalten” zu Recht allergisch.

Wenn etwas geschaltet werden soll, dann sollte es sich um eine Werbeanzeige handeln und mit dieser wendet man sich dann an die Anzeigenabteilung der Fachpresse. Natürlich gibt es die Sonderform der redaktionellen Anzeige, doch diese ist letztlich eine Werbekrücke, die auch bezahlt werden muss. Also gilt auch hier: Ansprechpartner Anzeigenabteilung.

Dass die reine Lehre nicht immer in dieser Form funktioniert, liegt in nicht unerheblichem Maße am Gewinnstreben der Fachpresse, die oftmals bereit ist, reine redaktionelle Strecken zu verkaufen und diese nicht als Werbung zu kennzeichnen. Doch darüber möchte ich ein andern mal schreiben.

Beiträge rund um PR und Kommunikation im Industriegütermarketing

16. Juni 2008

Willkommen zum Weblog von ofischer communication®, der Agentur für emotionale Public Relations für erklärungsbedürftige Themen™ aus Bonn.  Spezialisiert haben wir uns auf Industriegütermarketing bzw. Investitionsgütermarketing.

Welches Ziel verfolgt ofischer communication mit diesem Blog? Wir setzen diesen Blog als Ergänzung zu unserer Homepage, www.ofischer.com, ein. Wir kommentieren hier Entwicklungen in der Kommunikationsbranche, im Industriegütermarketing und in der Öffentlichkeitsarbeit. Dabei wollen wir auch aktuelle B2B-Themen aus Wirtschaft und Politik aufgreifen und die dazugehörige Kommunikationsarbeit analysieren, kritisieren, kommentieren und Handlungsempfehlungen geben.