Trend Web 2.0 - auch in der B2B-Kommunikation wichtig?

Beispiel für ein Weblog. Screenshot von www.b2b-marketing-blog.de

  • Wer darf sich eigentlich im Web 2.0 äußern?
  • Was bringt uns das?
  • Web-TV, Hörfunk oder schriftliches Tagebuch (Weblog)?
  • Was kostet Web 2.0?
  • Was können wir durch das Web 2.0 an anderen Kommunikationsmaßnahmen einsparen?

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Eine besondere Stärke von „Web 2.0“ sind Angebote für sehr „spitze Zielgruppen“, mit einem klar abgegrenzten Interessensgebiet.

„Web 2.0" ist ein populäres Schlagwort für aktuelle Entwicklungen im Internet. Inhaltlich ist der Begriff „Web 2.0" nicht klar definiert. Diese Unschärfe geht auf seine Entstehungsgeschichte zurück: Entstanden ist „Web 2.0" 2004 als zwei Unternehmen einen Namen für eine Konferenz suchten. Bei einer Gegenüberstellung von „altem" und „neuem" Internet fand man für das „neue Internet" den Begriff „Web 2.0".

Die beiden Dimensionen „Gestaltungsgrad" und „Kommunikationsgrad" lassen sich dabei für die Definition von „Web 2.0" verwenden: „Web 2.0" ist Mitgestaltung im Netz und öffentliche Kommunikation.

Kommunikative Vernetzung technisch unterstützt

Inhalte von „Web 2.0"-Angeboten sind in der Regel datenbankgestützt und können über verschiedene Websites hinweg verknüpft werden. Damit geht einher, dass die Inhalte in der Regel nicht gelöscht werden und dass das Löschen von Inhalten dem Geist von „Web 2.0" widerspricht (siehe auch unten: „Permalinks").

„Trackbacks" in Weblogs sind eine Möglichkeit, in Kommentaren darüber zu informieren, dass man den entsprechenden Beitrag auf der eigenen Website zitiert und diskutiert.

„RSS" ist eine Technologie, die es ermöglicht, gebündelt über Aktualisierungen vieler verschiedener Websites informiert zu werden und Inhalte anderer Websites in die eigene Website einzubinden.

Unter dem Oberbegriff „Mash-up" fasst man Websites zusammen, die Inhalte verschiedener Websites kombinieren. So kann der Autor eines Weblogs einfach Fotos von Flickr oder Videos von You-Tube in sein Weblog einbinden und auf Landkarten von „Google Maps" verorten.

„Permalinks" erlauben es, Beiträge auf Websites dauerhaft zu verlinken, auch wenn die entsprechende Website häufig aktualisiert wird. So wird es einfach möglich, Themen und Diskussionen über eine lange Zeit und viele verschiedene Websites hinweg zu betreiben und zu verfolgen.

Darüber hinaus besteht auf vielen „Web 2.0"-Websites die Möglichkeit, sich in Nutzergruppen zu organisieren und sich themenspezifisch auszutauschen oder in Nutzerprofilen Informationen zur eigenen Person zu kommunizieren.

Quelle: Studie von www.result.de

Danach folgen: Bezug des Lesers zum Unternehmen und grafische Aufmachung!

  • Den Lesern ist die Erscheinungsweise völlig egal.
  • Die Leser erwarten ein reines Fach- & Meinungsblog aus dem Unternehmen.
  • Imagetexte und Werbepräsentationen sind nicht gewünscht.
  • Inhaltlich zählen Fachtexte - und eine thematisch übergreifende Mischung.
  • Die Leser bevorzugen kurze und prägnante Texte.
  • Aber mehr als zehn Artikel auf einmal wollen sie nicht lesen.
  • Die Leser vertiefen sich in einen Artikel nur, wenn das Thema sie wirklich interessiert.

Und: Gelesen werden B2B-Blogs vor allem während der Arbeit.

Quelle: www.corporate-media-blog.de

  • Klare Regeln sind unerlässlich
  • Fach- und Entscheiderebene sind denkbar

Keinesfalls darf wild drauflos publiziert werden - schließlich gilt es auch bei diesem modernen Medium, die Unternehmensstrategie und die Unternehmensziele zu beachten. Dies muss sich zwingend in einer daraus abgeleiteten Kommunikationsstrategie niederschlagen, in der u. a. festgelegt ist, wer sich im Web 2.0 äußert, welche Inhalte publiziert werden dürfen und wie häufig dass in welchem Umfang passieren soll.

In der Beschreibung der Kommunikationsmaßnahme Weblog wird auch definiert, ob mit Abbildungen gearbeitet wird oder sogar Videos gezeigt werden sollen bzw. dürfen. Ebenso wird festgeschrieben, ob es eine Beteiligung von außen geben darf oder ob es sich um ein Weblog eines bestimmten Personenkreises handelt.

  • Ohne Redakteure kein Web 2.0
  • Nur mit voller Unterstützung der Unternehmensleitung
  • Klare, messbare Ziele formulieren
  • Genügend Zeit investieren
  • Kontrolle behalten. Wie bei jedem anderen Beitrag in der Unternehmenskommunikation, muss auch das Weblog abgestimmt werden
  • Nötigenfalls Misserfolg eingestehen und abschalten

Web 2.0 ist eigentlich günstig zu haben, oftmals sind die Systeme open source und damit kostenfrei. Doch ohne Spezialwissen geht gar nichts, und auf jeden Fall ist der Blick in die Zukunft (Wartungs- und Supportkosten sowie Kosten für Extras) unerlässlich.

  • Die grundlegende Adaption eines Weblogs kostet zwischen 3000,- und 7000,- € bei normalen Ansprüchen.
  • Wartungs- und Supportkosten ca. 1000,- bis 2500,- € mtl.
  • Personalkosten inhouse nicht vergessen!

Freie Weblogsysteme

Hervorragende Möglichkeit zur integrierten und vernetzten Kommunikation. Wird noch wenig eingesetzt.

Die Auswirkungen auf die anderen Medien sind dabei vielschichtig: Es zeichnet sich ab, dass „klassische Medien" zum Teil in alten Funktionen und zum Teil in differenzierten Rollenverständnissen ihren Platz behalten werden. Qualität und Glaubwürdigkeit bleiben dabei auch in dieser veränderten Nutzungs- und Angebotswelt wichtige Kategorien – mit vielfältigen Erwartungen auch an die Anbieter der „klassischen Medien" in diesem veränderten Kontext von Mitgestaltung und Kommunikation.

Quelle: Studie von www.result.de

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