Netzwerken tut gut - und Not
Es stimmt – man trifft sich immer zweimal im Leben
Originalbild downloaden | Bild 300px breitSind Sie richtig vernetzt? (Klick für größer)Foto:PixelQuelle.de
Wie Sie Kontakte herstellen, aufrecht erhalten und fruchtbar machen. Der Bonner ofischer academy, Anbieter von maßgeschneiderten Seminaren mit Return on Education™, informiert über die Kunst und die Möglichkeiten des Netzwerkens.
Beruflicher Erfolg hängt oft damit zusammen, über die richtigen Kontakte zu verfügen. Und wenn Sie diese Kontakte nicht haben? Vielleicht kennen Sie ja jemanden, der jemanden kennt, der wiederum die richtige Person kennt. Schon sind wir beim Netzwerken. Einer Disziplin, mit der man gar nicht früh genug beginnen kann, denn ein eigenes Netzwerk braucht seine Zeit.
Jeder kann Netzwerken – manchmal braucht es ein wenig Nachhilfe
Ein Netzwerk beruht nicht darauf, über eine Sammlung von Visitenkarten zu verfügen. Ein Netzwerk muss leben, muss gepflegt werden. Oliver Fischer, Leiter der ofischer academy, sieht den Schlüssel des Erfolgs in der Kommunikation und zwar in wohldefinierten Dosen. Erfolgreich zu kommunizieren ist aber nicht jedem gleichermaßen in die Wiege gelegt worden. Darum bietet die ofischer academy Workshops, in denen zum einen am persönlichen Verhalten gearbeitet wird, zum anderen aber auch gemeinsam zielgruppenspezifische Möglichkeiten des Netzwerkens erarbeitet werden. Wie gehe ich vor, wenn ich auf einer Konferenz in einen großen Raum mit vielen potenziellen Kontakten eintrete? Wie bewege und rede ich mich durch einen solchen Raum? Vieles hat dabei mit dem Überwinden von Hemmschwellen zu tun, dem Identifizieren der richtigen Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme, der Kunst „des kleinen Gesprächs“ und ganz besonders auch, wie sich die Person dem Gegenüber präsentiert. Körpersprache, Kleidung und Ausstrahlung können die besten Absichten zu nichte machen. Viele haben Angst auf Menschen zu zugehen und meiden Veranstaltungen. Hier kann man durch Workshops helfen. Praxisnahe Übungen bis hin zur Begleitung auf Veranstaltungen durch einen Coach entfernen den Schleier des Unbekannten und damit auch die Angst. Sie geben Mut und Selbstbewusstsein. Aus Verkrampfung wird ein lockeres Herangehen und schließlich das souveräne Auftreten.
Kommunikation als Erfolgsfaktor – seien Sie sie selbst
Durch Netzwerken können Sie schneller und leichter geschäftlichen und privaten Erfolg erzielen. Wer einmal den Mut gefunden hat das Netzwerken aktiv zu betreiben, muss einige Regeln beachten. Regeln, die nirgendwo niedergeschrieben sind, die aber Gesetz sind. Netzwerken bedeutet echtes Interesse am Menschen zu haben, ihn zu respektieren und zu wertschätzen. Netzwerken besteht aus einer Mischung von hinhören und reden, ist also immer eine 2-Wege-Kommunikation. Als Netzwerker muss man lernen, auf sein Bauchgefühl zu hören. Intuition ist ein wichtiger Faktor: Wen spreche ich an? Mit wem möchte ich Kontakt aufnehmen? Dabei ist Authentizität oberste Prämisse. Es hilft niemanden, sich zu verdrehen, nur um mit jemandem in Kontakt zu sein. Die Kontaktperson wird es merken und es nicht unbedingt positiv auffassen. Darum gilt: Wenn die Chemie nicht passt, muss man auch einmal einen Kontakt aufgeben. Der nächste und dann richtige Kontakt wartet vielleicht schon? Aber wo?
Netzwerken geht überall und macht sogar Spaß!
Aktuell liegen Internetplattformen wie openBC oder PerformersCircle im Trend des Netzwerkens. Dank Internet sind dies sicher wertvolle Plattformen für ein überregionales Netzwerk. Sie machen das Netzwerken angenehmer, ja gerade zu spielerisch. Fotos geben einen Eindruck von der Person, Suchfunktionen ermöglichen es, Namen aus der eigenen Vergangenheit zu durchforsten und die gesamte Kommunikation kann via PC archiviert werden. Man kann sogar gezielt suchen, wer eine Person bereits kennt, die man gerne kontaktieren möchte. Aber Vorsicht, die Anonymität des Internets, der Missbrauch der Möglichkeiten dieser Plattformen (z. B. Werbemailings) und die Angst vieler Menschen, sich einfach so im Internet bekannt zu machen, werfen für viele potenzielle Nutzer einen Schatten auf diese Systeme. Und außerdem ... braucht ein echter Netzwerker solche Systeme? Annette Auch-Schwelk, Trainerin und Coach, meint nein. Sie bietet gemeinsam mit der ofischer academy Workshops zum Thema Netzwerken an und sieht Internetplattformen als Ergänzung und Hilfsmittel. „Ich lebe und liebe Netzwerken, auch ohne Internet“, so die Netzwerk-Expertin. Denn es kann großen Spaß machen, Kontakte herzustellen, aufrecht zu erhalten und diese untereinander zu vernetzen“. Möglichkeiten der Kontaktaufnahme gibt es aus Sicht von Frau Auch-Schwelk und Herrn Fischer viele. Vor allem gilt es, offen für Neues zu sein. Eine kritische Prüfung des persönlichen Umfeldes zeigt oft ein großes Potenzial neuer Kontakte auf. Wichtig ist nur, auf die betreffenden Personen aktiv zuzugehen. Erste kleine Erfolge lassen einen dabei immer mutiger werden. Darum sollte man im direkten Umfeld, z. B. im Freundeskreis, beginnen.
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